--- Achtung ---


Aufgrund der Corona-Pandemie können Besuche aktuell nur unter eingeschränkten Bedingungen stattfinden.


Dabei werden alle Besucherinnen und Besucher gebeten, die folgenden Hinweise zu beachten:

1.

Der Zutritt zur Anstalt ist den Besucherinnen und Besuchern nur gestattet, wenn sie einen Negativtestnachweis erbringen.

Das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststelle bestätigt werden (Negativtestnachweis) und darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.


Wer einen Bürgertest kostenlos oder gegen drei Euro Eigenbeteiligung machen möchte, muss den Anspruch darauf laut Bundesverordnung nachweisen oder glaubhaft machen. Dies kann insbesondere durch geeignete Unterlagen erfolgen – zum Beispiel durch ein ärztliches Zeugnis oder den Mutterpass. Laut Bundesgesundheitsministerium ist es darüber hinaus möglich, eine sogenannte Eigenerklärung vorzulegen.

Zur Unterstützung beim Formulieren einer solchen Erklärung hat das NRW-Gesundheitsministerium kurzfristig eine Mustervorlage entwickelt. In die Vorlage sind alle Fälle aufgenommen worden, bei denen Tests kostenlos oder für die bundesweit vorgeschriebene Eigenbeteiligung von drei Euro möglich sind. Das Formular kann bereits am Computer oder auf dem Handy ausgefüllt werden. Aber auch das Ausdrucken und ein handschriftliches Ausfüllen sind natürlich möglich. 


Die Besuchsdauer und Frequenz erfolgt in Abhängigkeit von den örtlichen Kapazitäten. Es werden 3 Personen je Besuch zugelassen. Kinder werden auf die Besucheranzahl angerechnet.

Für Besuche von Verteidigerinnen und Verteidigern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwäten, Notarinnen und Notaren, externen Therapeutinnen und Therapeuten, Gutachterinnen und Gutachtern sowie vergleichbaren Personen, die innerhalt der Justizvollzugsanstalt Teilhabeangebote mit Gefangenenkontakt durchführen, gelten die Regelungen für Besucherinnen und Besucher entsprechend.

Die Besucherinnen und Besucherwerden durch Aushang oder in sonst geeigneter Weise über die aktuellen Hygienevorgaben (Abstandsgebot, Schutzausrüstung, Nieshygiene usw.) und die Verhaltensregeln beim Besuch informiert.

Besucherinnen und Besucher müssen sich bei Betreten der Anstalt und vor dem Besuchskontakt die Hände desinfizieren. Entsprechende Möglichkeiten (mobile oder stationäre Desinfektionsspender) sind vorgehalten.


Das Tragen von Mund- und Nasenschutz ist während des gesamten Aufenthaltes in allen Räumen der Besuchsabteilung Pflicht. Der Mund-/Nasenschutz ist mitzubringen. Vorgeschrieben sind Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2.

Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine FFP2-Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

 

2.

Einkaufsmöglichkeiten (Tabak und Süßigkeiten) sind wieder möglich. Der Verzehr im Besuchsbereich ist nicht gestattet.

3.

Familienbesuch

Ein Familienbesuch ist möglich. Ein Einkauf im Rahmen des Familienbesuchs findet nicht statt.

4.

Langzeitbesuch

Langzeitbesuche können ab dem 14. Juni 2022 wieder durchgeführt werden.

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht nur bis zum Betreten des Langzeitbesuchsraums und nach dem Verlassen des Raumes, nicht aber während der Durchführung des Langzeitbesuchs.


5.

Verstöße gegen die vorgenannten Pflichten führen zu einem Abbruch des Besuches und einem vorläufigen Besuchsverbot.

6.

Das Infoblatt für Besucher ist als Anlage am Besuchsschein angeheftet und muss notwendigerweise mit an die Besucher versandt werden.




Hinweise für Besucherinnen und Besucher (unter normalen Bedingungen)

1. Den Gefangenen stehen im Rahmen des Regelbesuchs 120 Minuten Besuchszeit im Monat zur Verfügung. Diese Zeit kann zusammenhängend in Anspruch genommen oder auf zwei Besuche von jeweils 60 Minuten Dauer aufgeteilt werden. An Samstagen sind nur Besuche von höchstens 60 Minuten Dauer möglich.

Sicherungsverwahrte können fünf Regelbesuche von jeweils 120 Minuten Dauer im Monat durchführen. Diese Besuchszeiten können nicht weiter aufgeteilt werden.

Ferner können sowohl Gefangene als auch Untergebrachte mit entsprechender Erlaubnis zweimal im Monat Langzeitbesuche mit einer Dauer von jeweils 180 Minuten durchführen.

Den Gefangenen stehen zusätzlich einmalig 120 Minuten pro Monat für Familienbesuche zur Verfügung.

Unter bestimmten Voraussetzungen sind darüber hinaus auch Sonderbesuche möglich.

2. Besucherinnen und Besucher benötigen für jeden Besuch eine gültige Besuchserlaubnis, welche durch den Insassen zu beantragen und auf seine Kosten zu verschicken ist.

Auf der Besuchserlaubnis müssen alle Besuchernamen genannt sein.

Kann ein Besuchstermin nicht wahrgenommen werden, ist es sehr wichtig, dass die Besuchsabteilung frühestmöglich unter der Rufnummer

+49 (0)2922 / 981 - 2522 oder 2539

benachrichtigt wird.

3. Um einen reibungslosen Besuchsablauf sicherzustellen, sollten die Besucherinnen und Besucher 30 Minuten vor Besuchsbeginn erscheinen. Verspätungen können dazu führen, dass der Besuch nicht mehr durchgeführt werden kann.

Sowohl Angehörige als auch Verteidiger, Rechtsanwälte, Notare und sonstige Bevollmächtigte betreten die Anstalt durch die Besucherpforte. Der Besucher hat sich beim Betreten der Anstalt durch einen gültigen Personalausweis, Reisepass oder ein anderes geeignetes Personaldokument, das mit einem neueren  Lichtbild versehen sein muss, auzuweisen. Auch für Kinder ab dem 6. Monat, muss ein entsprechendes Ausweisdokument vorgelegt werden. Eine Geburtsurkunde reicht generell nicht aus.

Ohne gültiges Ausweisdokument werden Sie nicht zum Besuch zugelassen.

Schließfächer vor der Anstalt Quelle: JVA Werl

4. Die Besucherinnen und Besucher sollten eine Zweieuromünze für die vor der Anstalt gelegenen Schließfächer bereithalten, um dort alle nicht zum Besuch zugelassenen Gegenstände, wie Taschen, Handys und Armbanduhren, einschließen zu können. In der Besucherpforte sind nur Geldscheine für den Kartenautomaten (Fünf-, Zehn- und Zwanzigeuroscheine), der Besuchsschein und der Personalausweis mitzuführen.

 

 5. Zur Auflockerung des Besuches dürfen Besucherinnen und Besucher Tabakwaren, Süßigkeiten und Getränke erwerben. Die Höchstgrenze beträgt

pro Regelbesuch: 20,00 €

pro Doppelbesuch: 40,00 €

pro Familienbesuch, Sonderbesuch: 10,00 €

pro Besuch von Rechtsanwälten: 5,00 €

pro Besuch von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern: 15,00 €.

 

Bitte beachten Sie, dass der Einkauf über ein Chipkartensystem erfolgt.

Das Aufwerten der Chipkarte (max. 20,- Euro) funktioniert nur mit passenden Geldscheinen (5 €, 10 €, 20 €). Ein Wechsel von größeren Geldscheinen ist nicht mehr möglich.

Angebrochene Waren sowie Getränke dürfen von den Insassen nicht in die Hafthäuser mitgenommen werden.

 

6. In den Besuchsräumlichkeiten besteht Rauchverbot.

Das gesamte Besucherzentrum ist barrierefrei, Fahrstühle sind vorhanden.

Spielzimmer im Bereich des Regelbesuches (Strafhaft) Quelle: JVA Werl

7. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Wohlbefinden der zu Besuch kommenden Kinder gelegt. Neben den Besonderheiten des Familienbesuches ist auch für die Kinder, welche im Rahmen des Regelbesuches die JVA Werl aufsuchen, ein Spielzimmer eingerichtet worden. Zudem können sich die Kinder Ausmalbilder, Stifte und Spiele bei den beaufsichtigenden Bediensteten ausleihen. Eigenes Spielzeug darf aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden.

 

8. Dem Insassen können – nach vorherigem Antrag auf Annahme – ausschließlich Hörfunk- und TV-Geräte oder Hanteln mitgebracht werden.

 

9. Termine von Rechtsanwälten, Betreuerinnen und Betreuern, Gutachtern, Behördenmitarbeitern oder sonstigen Bevollmächtigten können nur nach telefonischer Vereinbarung (mindestens ein Tag vorher!) unter 02922 / 981 - 2522 oder 2539 durchgeführt werden.

 

Video
00:00 / 00:00
Video: Kontakt zu Gefangenen